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In seiner Not ruft Mose dann zu Jahwe und der zeigt ihm einen „Ausweg“: „Klopf mit deinem Stab an den Felsen und es wird lebendiges Wasser heraussprudeln. Dann kann das Volk trinken. „Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ Das ist die Frage, die Mose mit diesem Zeichen verbindet und die er dem murrenden Volk stellt. Das ist aber nicht nur die Frage der Israeliten damals in der Wüste, das ist unsere christliche Grundfrage, auf die wir immer neu eine Antwort aus unserem persönlichen Glauben herausfinden und geben müssen.
(Meditation zur Lesung am Freitag der 2. Woche der Fastenzeit; Gen 37, 3–4.12–13a.17b–28)
Manchmal sind es nicht die großen Fehler, die Menschen in Gefahr bringen, sondern die kleinen, unscheinbaren Momente, in denen jemand Aufmerksamkeit oder Zuneigung erhält. Ein Blick, ein Lob, eine freundliche Geste – und plötzlich spüren andere einen Stich, als wäre ihnen etwas entzogen worden, das ihnen längst zustand. Nicht die Tat selbst verletzt, sondern die Wahrnehmung von Ungleichheit, die das Herz verdunkelt.
„Zieh fort aus deinem Land!“ Abraham soll wegziehen, ausziehen. Er soll das Bisherige, das Gewohnte, das Vertraute verlassen, seiner Heimat Ade sagen und losziehen in ein Land, das er nicht kennt, einer ungewissen Zukunft entgegen. Unglaubliches wird von Abraham gefordert! Wie mag Abraham sich da gefühlt haben? Was mutet Gott ihm da zu?
Abraham: „Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde“
( „Wiener Genesis" aus dem 6. Jh. Quelle: „ars liturgica Kunstverlag Maria Laach, Nr. 5766“)
Nun hat sie also schon wieder begonnen, die Fastenzeit, die Zeit der Buße, des Verzichtes, der Strenge … Aber: Ist das wirklich so? Ist die Fastenzeit wirklich so „düster“ geprägt?
„Der Becher des Lebens“. Dieses Thema begleitet uns durch die Zeit der Exerzitien im Alltag in der Fastenzeit 2026. Wir gehen einen „spirituellen Weg“. Dabei handelt es sich um einen Weg, auf dem man sich verändert. Wenn Sie mit einem Becher beten, werden Sie zweifellos Gelegenheiten zum Weiterwachsen erfahren. Für das Beten und Meditieren in diesen Wochen gibt es kein „Ziel“, das Sie erreichen sollten.
Seien Sie einfach offen und lassen Sie es zu, dass Gott Sie unter seine Fittiche nimmt. Es ist unglaublich, was man anhand eines Bechers, einem alltäglichen Symbol des eigenen Lebens, alles entdecken kann. Lassen Sie sich darauf ein und lassen Sie sich immer wieder neu überraschen.
Unser Leben ist ein ständiges „Unterwegs-sein“. Da tut es gut, einmal gemeinsam den persönlichen Glaubens- und Lebensweg zu gehen, begleitet von Unterwegs-Geschichten aus der Bibel und aus dem Leben P. Libermanns (Mitbegründer der Spiritaner), am Vorabend seines 174. Todestages (02.02.1852).
Herzliche Einladung zum Besinnungstag am Sa. 31.01.2026 im Missionshaus Knechtsteden
Beginn um 10.00 Uhr in der hist. Bibliothek.
Ende gegen 17.00 Uhr. Anmeldung bis 24.01.2026
Unser Mitbruder, Richard Jehle, ist am 21. Dezember im Alter von 92 Jahren in Knechtsteden verstorben. Er stand im 70. Jahr seines Ordenslebens. Die Exequien und die Beerdigung finden am 30. Dezember 2025, um 14 Uhr, in Knechtsteden statt.
Weitere Informationen zu Pater Richard Jehle finden Sie unter: https://www.spiritaner.de/de/news/2025/pater-richard-jehle-feiert-65-jaehriges-priesterjubilaeum.php
Mit viel Herz, Engagement und vorweihnachtlicher Freude fand am 28.11.2025 zum ersten Mal den Tannenbaum anknipsen im Kloster Knechtsteden statt. Zahlreiche Ehrenamtliche aus den Bereichen Kräutergarten, Fundgrube, Kleiderkammer, Bücherladen, Werkstatt und Klosterladen kamen zusammen, um gemeinsam den Beginn der Adventszeit zu feiern.
Am Mittwoch, den 26. November 2025 um 20.00 Uhr, findet der 178. Knechtstedener Bibliotheksabend in der historischen Klosterbibliothek statt.
Dr. med. Joachim Gutzke, Uni Aachen, spricht über diese weltweit verbreitete heimtückische Krankheit in der Vergangenheit und Gegenwart.
Auch in Dormagen und Rommerskirchen gab es in der Vergangenheit Leprosenstationen. An der westlichen Aussenwand des südlichen Querhauses der Knechtstedener Basilika ist heute noch ein (mittlerweile zugemauertes) Loch zu erkennen, durch das die Leprosen auf das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes schauen konnten.
Missionare aus Knechtsteden haben in Brasilien ein Lepradorf und eine Leprastation betreut. Pater Kleffner hatte sich dabei mit Lepra angesteckt und ist auf dem Knechtstedener Friedhof begraben.
Der Kölner Erzbischof Rainer Kardinal Woelki hat Pater Dr. Ferdinand Ezekwonna mit Wirkung zum 1. Oktober zum neuen Rektor der Basilika Knechtsteden ernannt. Der gebürtige Nigerianer folgt auf Pater Michael Wegner, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist. Pater Ferdinand bringt einen reichen Schatz an Wissen und Kompetenz mit. Er verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Mission, Lehrtätigkeit und Seelsorge. Nach Stationen in Afrika, der Schweiz und mehreren Jahren in Deutschland kehrt er nun an einen Ort zurück, den er bereits als Student zu schätzen gelernt hat. Dort wird er die Basilika Knechtsteden mit frischem Elan und Weitblick leiten.