Neuigkeiten und Informationen über unsere Projekte, Entwicklungen unserer Gemeinschaft und Erfahrungsberichte.
Ein neues Werk eröffnet einen wegweisenden Blick auf Menschlichkeit durch die Linse afrikanischer Philosophie, Literatur und Theologie. Mit Achebes Mmadụ: Personhood at the Crossroads of Story, Theology, and Culture legt Emeka Nzeadibe ein kraftvolles und hochaktuelles Buch vor, das dazu einlädt, neu über das zu reflektieren, was es bedeutet, Mensch zu sein. In einer Zeit, in der Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Orientierung drängender denn je sind, schafft dieses Werk einen intellektuellen und spirituellen Resonanzraum, der weit über gängige Interpretationen von Chinua Achebes Literatur hinausgeht.
Wer sich bisher gefragt hat, warum es gegenüber der Klosterkirche in Knechtsteden einen Soldatenfriedhof gibt, obwohl bis zum Ende des 2. Weltkrieges dort keine offenen Kriegshandlungen stattfanden, findet die Antwort in dem neuen Roman der Schriftstellerin Ute Wegmann. Ihre Großmutter gehörte zu den zahlreichen jungen Frauen aus der Region Dormagen und Rommerskirchen, die in der Zeit von 1941 bis 1945 in Knechtsteden arbeiteten, nachdem die Nazis nach Himmlers Anordnung das Kloster beschlagnahmt hatten (der sogenannte Klostersturm) und ein Lazarett für hirnverletzte Soldaten einrichteten.
Auch in diesem Jahr laden die Spiritaner von Knechtsteden herzlich ein, das Pfingstfest gemeinsam zu feiern – ein Fest der Freude, der Begegnung und des Miteinanders. Zugleich begehen wir unser Patronatsfest: Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, der verbindet, belebt und in die Welt sendet.
Rund um die Basilika und das Klostergelände erwartet große und kleine Gäste ein buntes und fröhliches Programm. Von kulinarischen Köstlichkeiten über Entchen-Angeln, Kids-Painting, Schmökern und Schminken bis hin zu einer Tombola, Live-Musik, Führungen und vielen weiteren Überraschungen – für Familien, Gruppen und Einzelbesucher ist viel geboten.
Johannes Chrysostomus Stopp, CSSp (1903–1979) Malerei – Graphik – Plastik
Der Kreuzgang des Missionshauses Knechtsteden präsentiert eine umfassende Ausstellung zum Werk des Spiritanerbruders und Künstlers Johannes Chrysostomus Stopp (1903–1979).
Am Mittwoch, den 25. März 2026 um 20.00 Uhr, findet der 181. Knechtstedener Bibliotheksabend in der historischen Klosterbibliothek statt.
Die Geschichte der katholischen Mission in der Neuzeit ist geprägt von Macht, Glauben und globaler Vernetzung. Im Zentrum stehen die Päpste, die als geistliche Oberhäupter nicht nur über die Kirchenlehre wachten, sondern auch über das Schicksal ganzer Völker auf fernen Kontinenten entschieden. Mit ihren Entscheidungen und Briefen eröffneten sie neue Wege für die Verbreitung des Christentums, stießen jedoch auch auf Widerstände, Konflikte und kulturelle Barrieren.
Über die Probleme von Kirche und Politik nach der Entdeckung Südamerikas referiert Prof. em. Georg Gresser aus Krefeld.
„Hier fängt Zukunft an!“ – doch um uns herum scheint die Welt oft von Krieg, Armut und Krisen geprägt zu sein. Trotzdem entstehen Hoffnung und Perspektiven, wo Menschen einander helfen, Bildung ermöglichen und junge Leute ihre Zukunft mutig gestalten, wie das Projekt CODAS in Douala zeigt. Wie Jesus Lazarus aus dem Grab ruft, lädt uns Gott ein, Leben zu schenken und gemeinsam die Fesseln zu lösen, damit echte Zukunft wachsen kann.
Freude mitten in der Fastenzeit? Freude mitten in unserer derzeit von Leid, Krieg, Unruhen und Hass gefüllten und geprägten Zeit, in der man nur noch Schwierigkeiten und Krisen im Blick hat?
Die österliche Bußzeit lädt uns ein, einen Moment innezuhalten und unser Herz für Gott zu öffnen. Inmitten unseres Alltags dürfen wir darauf vertrauen: Gott sieht unser Leben mit allem, was uns bewegt, und er begegnet uns stets mit Geduld, Barmherzigkeit und Liebe.
Gerade dort, wo wir uns nach einem Neubeginn sehnen, möchte Gott uns Hoffnung schenken. Er richtet uns auf, vergibt uns und stärkt uns, damit wir mit neuem Mut unseren Weg gehen können.
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ Wirkliches Leben entsteht dort, wo Menschen einander wahrnehmen, zuhören und sich zuwenden. Wo wir einem Menschen echte Aufmerksamkeit schenken, wächst Beziehung – und oft wird gerade dort etwas von Gottes Liebe spürbar.
In seiner Not ruft Mose dann zu Jahwe und der zeigt ihm einen „Ausweg“: „Klopf mit deinem Stab an den Felsen und es wird lebendiges Wasser heraussprudeln. Dann kann das Volk trinken. „Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ Das ist die Frage, die Mose mit diesem Zeichen verbindet und die er dem murrenden Volk stellt. Das ist aber nicht nur die Frage der Israeliten damals in der Wüste, das ist unsere christliche Grundfrage, auf die wir immer neu eine Antwort aus unserem persönlichen Glauben herausfinden und geben müssen.
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