auf der Website der Spiritaner (Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist). Wir laden Sie herzlich ein, mit dieser Website zu entdecken, wer wir sind und was wir tun. Wir freuen uns außerdem, unsere Geschichte wie auch unsere laufenden Projekte und Kontaktdaten vorstellen zu können.
Die Themen sind unter anderem:
Freude mitten in der Fastenzeit? Freude mitten in unserer derzeit von Leid, Krieg, Unruhen und Hass gefüllten und geprägten Zeit, in der man nur noch Schwierigkeiten und Krisen im Blick hat?
Die österliche Bußzeit lädt uns ein, einen Moment innezuhalten und unser Herz für Gott zu öffnen. Inmitten unseres Alltags dürfen wir darauf vertrauen: Gott sieht unser Leben mit allem, was uns bewegt, und er begegnet uns stets mit Geduld, Barmherzigkeit und Liebe.
Gerade dort, wo wir uns nach einem Neubeginn sehnen, möchte Gott uns Hoffnung schenken. Er richtet uns auf, vergibt uns und stärkt uns, damit wir mit neuem Mut unseren Weg gehen können.
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ Wirkliches Leben entsteht dort, wo Menschen einander wahrnehmen, zuhören und sich zuwenden. Wo wir einem Menschen echte Aufmerksamkeit schenken, wächst Beziehung – und oft wird gerade dort etwas von Gottes Liebe spürbar.
In seiner Not ruft Mose dann zu Jahwe und der zeigt ihm einen „Ausweg“: „Klopf mit deinem Stab an den Felsen und es wird lebendiges Wasser heraussprudeln. Dann kann das Volk trinken. „Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ Das ist die Frage, die Mose mit diesem Zeichen verbindet und die er dem murrenden Volk stellt. Das ist aber nicht nur die Frage der Israeliten damals in der Wüste, das ist unsere christliche Grundfrage, auf die wir immer neu eine Antwort aus unserem persönlichen Glauben herausfinden und geben müssen.
(Meditation zur Lesung am Freitag der 2. Woche der Fastenzeit; Gen 37, 3–4.12–13a.17b–28)
Manchmal sind es nicht die großen Fehler, die Menschen in Gefahr bringen, sondern die kleinen, unscheinbaren Momente, in denen jemand Aufmerksamkeit oder Zuneigung erhält. Ein Blick, ein Lob, eine freundliche Geste – und plötzlich spüren andere einen Stich, als wäre ihnen etwas entzogen worden, das ihnen längst zustand. Nicht die Tat selbst verletzt, sondern die Wahrnehmung von Ungleichheit, die das Herz verdunkelt.
„Zieh fort aus deinem Land!“ Abraham soll wegziehen, ausziehen. Er soll das Bisherige, das Gewohnte, das Vertraute verlassen, seiner Heimat Ade sagen und losziehen in ein Land, das er nicht kennt, einer ungewissen Zukunft entgegen. Unglaubliches wird von Abraham gefordert! Wie mag Abraham sich da gefühlt haben? Was mutet Gott ihm da zu?
Abraham: „Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde“
( „Wiener Genesis" aus dem 6. Jh. Quelle: „ars liturgica Kunstverlag Maria Laach, Nr. 5766“)