Neuigkeiten und Informationen über unsere Projekte, Entwicklungen unserer Gemeinschaft und Erfahrungsberichte.
Am Mittwoch, den 25. März 2026 um 20.00 Uhr, findet der 181. Knechtstedener Bibliotheksabend in der historischen Klosterbibliothek statt.
Die Geschichte der katholischen Mission in der Neuzeit ist geprägt von Macht, Glauben und globaler Vernetzung. Im Zentrum stehen die Päpste, die als geistliche Oberhäupter nicht nur über die Kirchenlehre wachten, sondern auch über das Schicksal ganzer Völker auf fernen Kontinenten entschieden. Mit ihren Entscheidungen und Briefen eröffneten sie neue Wege für die Verbreitung des Christentums, stießen jedoch auch auf Widerstände, Konflikte und kulturelle Barrieren.
Über die Probleme von Kirche und Politik nach der Entdeckung Südamerikas referiert Prof. em. Georg Gresser aus Krefeld.
Freude mitten in der Fastenzeit? Freude mitten in unserer derzeit von Leid, Krieg, Unruhen und Hass gefüllten und geprägten Zeit, in der man nur noch Schwierigkeiten und Krisen im Blick hat?
Die österliche Bußzeit lädt uns ein, einen Moment innezuhalten und unser Herz für Gott zu öffnen. Inmitten unseres Alltags dürfen wir darauf vertrauen: Gott sieht unser Leben mit allem, was uns bewegt, und er begegnet uns stets mit Geduld, Barmherzigkeit und Liebe.
Gerade dort, wo wir uns nach einem Neubeginn sehnen, möchte Gott uns Hoffnung schenken. Er richtet uns auf, vergibt uns und stärkt uns, damit wir mit neuem Mut unseren Weg gehen können.
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ Wirkliches Leben entsteht dort, wo Menschen einander wahrnehmen, zuhören und sich zuwenden. Wo wir einem Menschen echte Aufmerksamkeit schenken, wächst Beziehung – und oft wird gerade dort etwas von Gottes Liebe spürbar.
In seiner Not ruft Mose dann zu Jahwe und der zeigt ihm einen „Ausweg“: „Klopf mit deinem Stab an den Felsen und es wird lebendiges Wasser heraussprudeln. Dann kann das Volk trinken. „Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ Das ist die Frage, die Mose mit diesem Zeichen verbindet und die er dem murrenden Volk stellt. Das ist aber nicht nur die Frage der Israeliten damals in der Wüste, das ist unsere christliche Grundfrage, auf die wir immer neu eine Antwort aus unserem persönlichen Glauben herausfinden und geben müssen.
(Meditation zur Lesung am Freitag der 2. Woche der Fastenzeit; Gen 37, 3–4.12–13a.17b–28)
Manchmal sind es nicht die großen Fehler, die Menschen in Gefahr bringen, sondern die kleinen, unscheinbaren Momente, in denen jemand Aufmerksamkeit oder Zuneigung erhält. Ein Blick, ein Lob, eine freundliche Geste – und plötzlich spüren andere einen Stich, als wäre ihnen etwas entzogen worden, das ihnen längst zustand. Nicht die Tat selbst verletzt, sondern die Wahrnehmung von Ungleichheit, die das Herz verdunkelt.
„Zieh fort aus deinem Land!“ Abraham soll wegziehen, ausziehen. Er soll das Bisherige, das Gewohnte, das Vertraute verlassen, seiner Heimat Ade sagen und losziehen in ein Land, das er nicht kennt, einer ungewissen Zukunft entgegen. Unglaubliches wird von Abraham gefordert! Wie mag Abraham sich da gefühlt haben? Was mutet Gott ihm da zu?
Abraham: „Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde“
( „Wiener Genesis" aus dem 6. Jh. Quelle: „ars liturgica Kunstverlag Maria Laach, Nr. 5766“)
Nun hat sie also schon wieder begonnen, die Fastenzeit, die Zeit der Buße, des Verzichtes, der Strenge … Aber: Ist das wirklich so? Ist die Fastenzeit wirklich so „düster“ geprägt?
„Der Becher des Lebens“. Dieses Thema begleitet uns durch die Zeit der Exerzitien im Alltag in der Fastenzeit 2026. Wir gehen einen „spirituellen Weg“. Dabei handelt es sich um einen Weg, auf dem man sich verändert. Wenn Sie mit einem Becher beten, werden Sie zweifellos Gelegenheiten zum Weiterwachsen erfahren. Für das Beten und Meditieren in diesen Wochen gibt es kein „Ziel“, das Sie erreichen sollten.
Seien Sie einfach offen und lassen Sie es zu, dass Gott Sie unter seine Fittiche nimmt. Es ist unglaublich, was man anhand eines Bechers, einem alltäglichen Symbol des eigenen Lebens, alles entdecken kann. Lassen Sie sich darauf ein und lassen Sie sich immer wieder neu überraschen.
Unser Leben ist ein ständiges „Unterwegs-sein“. Da tut es gut, einmal gemeinsam den persönlichen Glaubens- und Lebensweg zu gehen, begleitet von Unterwegs-Geschichten aus der Bibel und aus dem Leben P. Libermanns (Mitbegründer der Spiritaner), am Vorabend seines 174. Todestages (02.02.1852).
Herzliche Einladung zum Besinnungstag am Sa. 31.01.2026 im Missionshaus Knechtsteden
Beginn um 10.00 Uhr in der hist. Bibliothek.
Ende gegen 17.00 Uhr. Anmeldung bis 24.01.2026
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