Das jährliche Treffen der Mitbrüder im Missionseinsatz in Europa fand dieses Jahr vom 12. bis 16. Mai 2025 in Knechtsteden, Deutschland, statt. 26 Mitbrüder aus Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, England, Portugal, der Schweiz und Italien nahmen daran teil.
Bei diesem Treffen tauschten sich die Mitbrüder über ihre Freuden und Herausforderungen in der heutigen Mission in Europa aus.
In seiner Begrüßungsrede sagte der deutsche Provinzial, Pater Innocent Izunwanne, er freue sich sehr, die jungen Mitbrüder in Deutschland begrüßen zu dürfen. Es freue ihn sehr, wenn immer mehr junge Menschen bereit seien, in Europa zu arbeiten, da er so wisse, dass die Kongregation eine Zukunft habe. Anschließend lud er alle Teilnehmer ein, die Gelegenheit zu nutzen, durch die gemeinsamen Erfahrungen mehr über Mission zu erfahren und sich in dieser Zeit auch von ihren normalen pastoralen Pflichten zu erholen und neue Kraft zu tanken.
Der Koordinator Pater Ugo Ikwuka, der auch die Provinz England vertritt, forderte die Mitbrüder auf, dies als Sprungbrett für ihre Mission in Europa zu nutzen. Er merkte an, dass es für die meisten Mitbrüder aufgrund der sprachlichen und kulturellen Unterschiede eine Herausforderung sei, neu in Europa zu sein. Er betonte jedoch, dass dies eine Gelegenheit sei, sich anzupassen und kreativ zu sein, um in der Mission relevant zu sein. Er ermutigte die neuen Mitbrüder, einen Weg zu finden, Mission zu leisten, der ihren persönlichen Gaben entspricht, und diese voll auszuschöpfen.
Während desselben Treffens ermutigte Pater Marcel, der Gastredner war, die Mitbrüder, sich von den vielfältigen Herausforderungen der Mission in Europa nicht entmutigen zu lassen. Er betonte, dass die Mission in Europa trotz der Herausforderungen durch Sprache, Säkularisierung und Generationenkonflikte weiterhin viele Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung biete. Dies sei eine Gelegenheit, der Kirche in Europa neue Energie und pastorale Kreativität zu verleihen. Er schloss mit den Worten: „Mission bedeutet heute nicht nur, andere zu evangelisieren, sondern auch, sich gegenseitig durch Glauben, Anpassungsfähigkeit und Mut zu bereichern.“
Die Mitbrüder hatten außerdem Gelegenheit, an einer Führung durch den Kölner Dom teilzunehmen. Dort beeindruckte sie nicht nur die wunderschöne Architektur, sondern auch die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe des Doms. Zum Abschluss ihrer Kölner Tour besuchten sie die Liebesbrücke. Die Tausenden von Schlössern auf der Brücke ließen sie daran denken, wie ernst manche Menschen ihr Eheversprechen nehmen.
Alles in allem war es ein wunderbarer Moment des Austauschs und der Einkehr, der ihnen die Augen und den Geist dafür öffnete, wie Mission heute in Europa aussieht und was sie wirklich erwartet. Es erinnerte sie daran, dass es bei Mission nicht nur um große Taten geht. Manchmal geht es darum, täglich präsent zu sein, engagiert zu bleiben und Teil von etwas Bleibendem zu sein.
Im Jahr 2026 findet das Treffen in der Schweiz statt.
Autor: Pater Andrew Kasiya, CSSp
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