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Bildung für Kinder in Afrika

Bildung ist der Schlüssel zur Entwicklung.

Daher engagieren wir uns in Bildungsprojekten in Afrika und anderen Ländern der sogenannten "Dritten Welt".

Monat der Weltmission 2020 - Impuls IV

„Selig, die Frieden stiften – Solidarität und Zusammenhalt“. Unter diesem Motto des Monats der Weltmission haben wir in den vergangenen drei Wochen über unseren „Kirchturm“ hinausgeschaut auf Beispiele von Solidarität, Geschwisterlichkeit und Zuwendung, die Spiritaner-Missionare weltweit leben.

Pater Michael Wegner, CSSp

Pater Michael Wegner, CSSp

„Die Liebe baut Brücken, und wir sind für die Liebe geschaffen“. So schreibt Papst Franziskus in seiner neuen Enzyklika „Fratelli tutti“ (Nr. 88). Diese Liebe, diese Solidarität und diesen Zusammenhalt versuchen wir Spiritaner auch in unseren Werken und Missionen hier in Deutschland umzusetzen und zu leben. Einige Beispiele:

Seit 1989, also seit 30 Jahren, besteht in Köln das NOTEL, die Notschlafstelle für Drogengebraucher. Jeden Abend können dort 10 Männer übernachten, zur Ruhe kommen, ein Stück Anerkennung Solidarität und Menschenwürde erfahren. Sie bekommen eine warme Mahlzeit, können sich duschen und ihre Wäsche wird gewaschen. Seit ein paar Jahren gibt es im gleichen Haus auch die Krankenwohnung, in der kranke Drogengebraucher, die meist auf der Straße leben, Krankheiten auskurieren können und von Ärzten und Pflegekräften betreut werden. Und das Großartige ist: Diesen Dienst der Nächstenliebe und Solidarität im NOTEL und in der Krankenwohnung leisten ausschließlich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Getragen wird das Werk von der Spiritaner-Stiftung.

Eine kleine Gemeinschaft von Spiritanern gibt Zeugnis von Solidarität und Zusammenhalt in Rostock. Sie engagieren sich in der Pastoral, stehen Flüchtlingen und Migranten, Christen und Andersgläubigen in einem zum Teil völlig säkularen Umfeld bei. Durch vorurteilsfreie Begegnung mit den Menschen und durch gelebtes Beispiel laden unsere Mitbrüder die Menschen ein, die Frohe Botschaft für sich zu entdecken und daraus Kraft für den Alltag zu schöpfen.

Eine kleine Gruppe von Mitbrüdern aus den afrikanischen Ordensbezirken lebt und arbeitet in der Kommunität in Weissach (bei Stuttgart) in einer noch jungen Pastoraleinheit. Sie begleiten die Menschen auf dem Weg, eine lebendige und verantwortungsvolle Glaubensgemeinschaft zu werden und setzen neue Impulse. Ihr missionarischer Geist und ihre weltkirchliche Erfahrung sind ihnen dabei eine wertvolle Stütze.

In unserer Niederlassung in Broichweiden (bei Aachen) haben die Gläubigen der englischsprachigen afrikanischen Gemeinde eine Heimat gefunden. Hier können die Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern, aus unterschiedlichen sozialen Schichten, ihren Glauben feiern, leben und vertiefen. Hier können sie das Leben – Freud und Leid – miteinander teilen. Hier erfahren sie Solidarität, Unterstützung und Zusammenhalt.

„In dieser Zeit, in der sich alles zu verwässern und aufzulösen scheint, ist es gut, an die Solidarität zu appellieren, die sich daraus ergibt, dass wir uns für die Schwäche anderer verantwortlich fühlen und versuchen, eine gemeinsame Perspektive zu entwickeln.“ Diesen Appell von Papst Franziskus (Fratelli tutti Nr. 115) versuchen wir als Spiritaner-Missionare in Deutschland auf unterschiedliche Weise zu verwirklichen. Dabei sind wir auf Solidarität und Zusammenhalt, auf Ihr Gebet und Ihre Unterstützung angewiesen. Nur gemeinsam sind wir stark.

Pater Michael Wegner, CSSp


25.10.2020

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