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NOTEL

Im NOTEL,  der Notschlafstelle für Drogenabhängige, ist die kleine Kapelle spirituelles Zentrum für Mitarbeiter und Gäste.

Ziel ist nicht Bekehrung, sondern als Christen präsent zu sein und aufgrund des Glaubens Hoffnung zu vermitteln.

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Mache dich auf und werde Licht

Am 19. Dezember 2019 gab es im Kloster Knechtsteden ein besonderes Ereignis: Karin Zilt, die Leiterin des Klosterladens, hatte alle ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen zu einem Adventsgottesdienst und zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Zusammen mit den Patres und Brüdern des Klosters sollten alle in besinnlicher und gemütlicher Atmosphäre ein paar schöne Stunden erleben.

Adventsandacht und -feier mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in Knechtsteden

Adventsandacht und -feier mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in Knechtsteden

Kurz vor 15 Uhr füllte sich der Ostchor der Basilika mit vielen Ehrenamtlern aus dem Klosterladen, aus Kleiderstube und Trödelladen, vom Kräutergarten und aus dem Kloster, dazu Patres und Brüder, die sich um eine gestaltete Mitte versammelten. Es war sehr berührend, in die vielen freundlichen und erwartungsvollen Gesichter zu schauen, hatte es doch solch eine Feier bisher noch nicht gegeben.

Zu Beginn des Gottesdienstes bekam jeder Teilnehmer ein Teelicht in die Hand. In der Mitte stand eine dicke Kerze. Um sie herum war aus bunten Tüchern eine Spirale gelegt.

Pater Innocent Izunwanne begrüßte erfreut die gut 60 Teilnehmer und der Organist Shawn Kühn griff in die Tasten, um das erste Adventslied anzustimmen. „Mache dich auf und werde Licht“ lautete das Motto dieser kleinen Feier, bei der die Ehrenamtlichen Texte, Gebete und Fürbitten vorlasen.

In der Lesung hörten wir das Gleichnis vom Leib und seinen Gliedern: „Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als Einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.“ (Römerbrief 12, 4-5)

In seiner Ansprache an die Ehrenamtler bezog Pater Emeka Nzeadibe sich auf diesen Text und er betonte, wie wichtig die ehrenamtlichen Helfer für das Kloster sind. Sie sind Licht für andere, sie erhellen das Leben der Menschen im Kloster und darüber hinaus. Auch das freundschaftliche Miteinander ist sehr wichtig, es stärkt die Gruppe und strahlt positiv nach außen aus. Als sichtbares Zeichen wurde ein Teelicht an der großen Kerze angezündet und dann im Kreis herum an alle Beteiligten weitergegeben. Alle Kerzen wurden in der Mitte in die Spirale gestellt. Das ergab ein wunderschönes Bild: „die Energiespirale“, ein Sinnbild für die Kraft, die von der Gruppe mit all ihren unterschiedlichen Talenten und Fähigkeiten ausgeht.

Wir saßen in fröhlicher Runde und unterhielten uns prächtig.

Wir saßen in fröhlicher Runde und unterhielten uns prächtig.

Nach der bewegenden Feier versammelten wir uns alle im Speisesaal, wo die Tische adventlich festlich gedeckt waren und uns duftender Kaffee und leckerer Kuchen empfing. Einige Ehrenamtler hatten einen Kuchen gespendet und besondere Beachtung fand der „Krippenkuchen“ und die kleinen Eisenbahnen aus Dominosteinen und Schokolinsen gefertigt, die der achtjährige Jakob beigesteuert hatte.

Wir saßen in fröhlicher Runde und unterhielten uns prächtig. Auch die Patres hatten ihre Freude an der großen Gesellschaft. Pater Emeka bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern persönlich mit einem Dankbrief und Pater Reetz lud zum Bibliotheksabend am Silvesterabend ein, der in diesem Jahr in einer besonderen Form stattfinden sollte.

Der „Krippenkuchen“

Dieser heiter-besinnliche Nachmittag machte allen Teilnehmern etwas bewusst: wie wichtig wir füreinander sind und dass wir mit Gottes Hilfe gemeinsam vieles bewirken können, aber er war auch eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Klosters Knechtsteden

Hildegard Ziemons


31.01.2020

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