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Kein Mitleid - sondern Gerechtigkeit!

Nicht allein die Symptome mildern, sondern die Ursachen verändern.

Die Not vieler Menschen ist die Folge von Ungerechtigkeit.

Als Spiritaner engagieren wir uns für gerechtere Strukturen in der Welt.

Sie sind wieder zurück : Sieben Missionar*innen auf Zeit waren für ein Jahr in Bolivien, Kamerun, Kenia, Madagaskar, Tansania und Südafrika

Am letzten September-Wochenende war wieder Leben in Knechtsteden. Die jungen MaZ, die für ein Jahr im Einsatz waren, haben sich zusammen mit dem MaZ-Team Anne Arenhövel und Pater Gasto Lyimo getroffen und sich für die Reflektion ihres Jahres Zeit genommen. Unter dem Gesichtspunkt des MaZ-Mottos: Mitleben, Mitbeten und Mitarbeiten konnten die jungen Menschen sich noch einmal intensiv mit ihren Erfahrungen des Jahres auseinandersetzen und austauschen.

Rückgekehrte MaZlerInnen mit ihren Leitern.

Rückgekehrte MaZlerInnen mit ihren Leitern.

„Als große Bereicherung sehe ich insbesondere die vielen Begegnungen, der tollen Menschen, die ich in diesem Jahr kennenlernen durfte. Aber auch das Begegnen neuer Kulturen, anderer Lebensweisen, anderer Ansichten, Erziehung, Beziehungen und die Begegnung der beeindruckend vielseitigen Landschaften von Madagaskar.“, schildert Silke, die für ein Jahr bei den Schwestern Soeurs de Jeanne Delanou in Fianarantsoa mitleben durfte.

Das Mitbeten beschreibt Leonie, die für ein Jahr in Potosí bei den Josefsschwestern lebte, folgendermaßen: „Besonders begeisterte mich die Art, wie fröhlich und voller Energie die Bolivianer, die ich kennenlernen durfte, ihren Glauben ausleben. Zum Beispiel herrscht in der Sonntagsmesse eine sehr freudige Atmosphäre, auch Dank der rhythmischen Lieder, die zum Klatschen und Tanzen animieren“.

Und Janna berichtet von ihrer Mitarbeit in einer Grundschule in Same, Tansania: „Bei meiner Arbeit in der Schule lernte ich mich immer besser mitzuteilen und selbstsicherer zu werden. Ich musste viele Dinge selber regeln und das hat mich auch stark gemacht.“

Höhepunkt des Wochenendes.

Höhepunkt des Wochenendes.

Das Wochenende fand seinen Höhepunkt im kulinarischen Abend, bei dem die MaZ verschiedenen Gerichte aus ihren Einsatzländern kochten und zum gemeinsamen Abendessen mit anderen Rückkehrer*innen und den Spiritaner-Patres einluden (siehe Foto oben).

Aus ihren vielen Erfahrungen werden die MaZ auch in Zukunft profitieren. Denn auch hier gibt es ein Motto „einmal MaZ – immer MaZ“. Beim MaZ-Freiwilligendienst der Spiritaner gibt es immer die Möglichkeit, sich auch als Rückkehrer*in aktiv weiter mit einzubringen, die im Einsatz gemachten Erfahrungen zu nutzen, die neu gebauten Freundschaftsbrücken weiter zu bauen und zu versuchen, im Kleinen an einer gemeinsamen, gerechten Welt mitzuwirken.

Und im MaZ-Team geht wieder die neue Vorbereitungszeit los. Bis Ende Februar 2020 können sich Interessierte melden und bewerben.

Drei Info-Wochenenden werden angeboten:

30.11.-01.12.2019 in Knechtsteden/Dormagen

25.-26.01.2020 in Würzburg oder

08.-09.02.2020 in Neuenbeken/Paderborn

Weitere Information: Anne Arenhövel und Pater Gasto Lyimo, maz@spiritaner.de http://www.maz-spiritaner.de/, Telefon: 02133/869108 oder 0160 99 72 16 10


10.10.2019

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