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Bildung für Kinder in Afrika

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Bruder Ambrosius Aymans ist am 12. März 2018 verstorben.

Vielen Besuchern Knechtstedens war Bruder Ambrosius als freundlicher Pförtner bekannt. Nachdem er am Samstag, den 10. März 2018 mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus nach Hackenbroich gebracht wurde, ist er dort am Montagmorgen ganz plötzlich seinen Leiden erlegen.

Unser Mitbruder Paul Peter Aymans wurde am 15. September 1935 in Keppeln-Uedem, am Niederrhein gelegen, als Sohn der Eheleute Gerhard Aymans und seiner Ehefrau Anna Katharina, geborene Tebartz, geboren. Vater Gerhard Aymans war von Beruf Landwirt und seine Aufgabe bestand unter anderem darin, seine Familie, sechs Söhne und eine Tochter, zu ernähren und sie mit seiner Frau zusammen groß zu ziehen. Der Sohn Paul war ein einfaches frommes Wesen, so schreibt sein Pfarrer über ihn. Er genoss die Wertschätzung seiner Kameraden. Paul wurde 1942 in die katholische Volksschule eingeschult und besuchte diese bis 1949. Gegenüber seinen Eltern äußerte er den Wunsch, Priester und Missionar werden zu wollen. Die Eltern befürworteten seinen Wunsch und Paul besuchte das bischöfliche Gymnasium mit Internat in Gaesdonk. Dort blieb er bis zur Untertertia, dann wechselte er über in das Heilig-Geist-Gymnasium nach Broich, das von den Spiritanern geleitet wurde. Paul kam in eine Förderklasse, äußerte aber schon bald den Wunsch, Ordensbruder bei den Spiritanern zu werden.

So ging Paul als Vorpostulant nach Knechtsteden. Er sollte dort im Büro des Ökonomates seine Arbeit beginnen. Diese Aufgabe behagte Paul nicht. Er wollte doch lieber Bäcker werden. Sein Berufswunsch wurde erfüllt und er begann, die Bäckerlehre in der Klosterbäckerei unter dem tüchtigen, aber auch zuweilen launischen Bruder Engelbert. Im Jahr 1955, nach dem Postulat, erhielt Paul das Ordenskleid und den Ordensnamen Ambrosius, den er sich selber gewünscht hatte. Nach dem Noviziat, am 8. Dezember 1956, legte Br. Ambrosius die erste Profess ab. Als Azubi arbeitete er weiter in der Bäckerei und die Gesellenprüfung bestand er mit der Note „Gut". Er war ein tüchtiger Bäcker, der seinen Beruf liebte, und er war ein fröhlicher Mitbruder, den man gerne in der Bäckerei besuchte. Inzwischen war Br. Ambrosius auch amtlich geprüfter Bäckermeister geworden.

1970 beschloss die Ordensleitung, die Klosterbäckerei aufzugeben, zum Leidwesen unseres Ambrosius. Ihm ist diese Entscheidung der Oberen nicht leicht gefallen, war er doch mit Leib und Seele Bäckermeister. Bescheiden und anspruchslos wie er war, übernahm er das Amt des Pförtners an der Klosterpforte Knechtsteden. Neben dem Pfortendienst versah er eine zeitlang auch das Amt des Postfilialleiters in Knechtsteden - ein verantwortungsvoller Posten. Seine vielfältigen Aufgaben erledigte Br. Ambrosius in seiner korrekten Art. Er war ein freundlicher Pförtner und im Laufe der Jahre wurde Br. Ambrosius für viele Besucher das Markenzeichen für die Klosterpforte in Knechtsteden.

Br. Ambrosius war auch ein großer Verehrer der Frau Musica. Er sang im Kirchenchor mit und ließ als begeisterter Sänger kaum eine Chorprobe verstreichen. Die Sängerinnen und Sänger sprachen von ihm als ihrem Abt, der bei der Probe nicht fehlen durfte.

Seine Gesundheit war nicht die Beste. Zweimal musste er sich einer Hüftoperation unterziehen, die beide gut verliefen, und sein linker Fuß machte ihm öfter zu schaffen. Ambrosius ging jedoch weiterhin seiner Aufgabe nach, wenn auch in den späteren Jahren etwas langsamer.

Am Samstag, den 10. März 2018 wurde er mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus nach Hackenbroich gebracht, wo er am Vormittag des 12. März 2018 ganz plötzlich seinen Leiden erlag.


12.03.2018

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Bruder Ambrosius Aymans

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Todesanzeige Br. Ambrosius