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Unser Geist
Jeder Orden hat seine "Spiritualität". Das meint den Geist (lat. spiritus), der die Gemeinschaft, deren Leben und Arbeiten prägt. Festgehalten ist dies in der Ordensregel. Unsere Spiritualität wird bestimmt vom Geist der Gründer. In der sog. "Provisorischen Regel" hat P. Libermann 1849 hierzu eine Orientierungshilfe gegeben. Im genauen Hinsehen auf die Zeichen der Zeit sind wir bemüht, die Anliegen der Gründer in die Gegenwart zu übersetzen. Die spiritanische Lebensregel wird daher stets ergänzt und erneuert. Dabei leiten uns zwei Ideen der Gründer: "Wir gehen dahin, wo sonst niemand hingeht." "Wir wollen helfen, wo die Not am größten ist."
Unsere Ordensgründer
Poullart des Places und insbesondere Libermann waren ihrer Zeit voraus.
Unkonventionell und visionär engagierten sie sich mit großer innerer Kraft für die von ihnen angestoßene Sache.
Libermann stand mit seinen Missionaren in regem Briefkontakt. Was er in seinen Briefen mitteilt, sind sehr moderne Vorstellungen sowohl von Missionsarbeit als auch von Menschenführung und dem mitmenschlichen Umgang untereinander. Die Auszüge aus seiner provisorischen Regel können einen kleinen Eindruck und Impulse für unser Leben heute geben. Das Generalkapitel 2004 nennt drei wesentliche Punkte unserer Spiritualität: |
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Unsere Spiritualität ist geprägt durch das Leben in Gemeinschaft, das gemeinsame Gebet (Stundengebet), die Eucharistiefeier, Bibelgespräche, Gesprächsabende zu geistlichen Themen, Einkehrtage und Exerzitien. |
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