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"Märtyrer des 20. Jahrhunderts"
Die Ausstellung "Märtyrer des Erzbistums Köln im 20.Jahrhundert" wird vom 11. Juli bis 24. Oktober 2004 in Knechtsteden bei Dormagen gezeigt.
Sie wurde von den Spiritanern mit konkreten Beispielen aus der lokalen Ordensgeschichte in der Zeit des 3. Reiches und des Nationalsozialismus angereichert. Die Ausstellung ist von der Basilika aus täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr zugänglich Zur Eröffnung der Ausstellung mit einem festlichen Gottesdienst mit Prälat Dr. Helmut Moll am 11. Juli 2004 um 10.30 Uhr in der Basilika Knechtsteden laden die Spiritaner alle Interessierten herzlich ein. Prälat Dr. Moll wird nach dem Gottesdienst eine kurze Einführung in die Ausstellung geben und zu Fragen und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Aus dem Rundbrief des Provinzials Pater Peter Marzinkowski: "Im Jahr 2002 ist unser Mitbruder Jean Guth im Kongo als Geisel verschleppt und dann ermordet worden. Kein Jahrhundert hat mehr Märtyrer und Zeugen des christlichen Glaubens hervorgebracht als das 20. Jahrhundert. Wir dürfen diese Zeugen nicht vergessen. Sie haben ihren Glauben, ihre Überzeugungen, ihren Dienst an dem anderen, ihren Einsatz für Frieden und das Evangelium vor die Rettung ihres eigenen Lebens gestellt. Es waren demütige, gewaltlose, verfolgte Menschen, die starben, weil sie Christen waren. Ihr Zeugnis des Glaubens und der Liebe ist ein wichtiges Zeichen der Hoffnung für die Christen und für die ganze Welt." Menschen, die überzeugen. Edith Stein ist wohl die bekannteste, aber auch Namen wie Bernhard Letterhaus oder Willi Graf mögen vielen noch etwas sagen. Straßen werden nach ihnen genannt oder Bildungseinrichtungen. Auf der Internetseite www.koelner-maertyrer.de kann man ihre Biographien nachlesen. Dort sind mit dem Text von Prälat Helmut Moll viele Christinnen und Christen aus dem Erzbistum Köln beschrieben, die im Nationalsozialismus ihren Glauben mit dem Einsatz ihres Lebens bezahlt haben. Alle Biographien zeugen von außerordentlicher Zivilcourage, Menschen, die ihre Verantwortung in der Gesellschaft in besonderem Maße gelebt haben, egal ob als Laie, Priester, Ordensfrau oder Gewerkschafter. Diese Zeugnisse dürfen nicht vergessen werden. Sie sind lebendige Geschichte und geben auch jungen Menschen die heute oft vermisste Orientierung. ( Quelle: www.koelner-maertyrer.de )
Lesen Sie dazu auch den Artikel in der NGZ-online "Die Märtyrer aus Dormagen", von Chris Stoffels.
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