|
Wir gedenken in Dankbarkeit und Liebe unsres Mitbruders.
Am 19. Juni 2006 erlag Pater Matthias Leven CSSp einem langwierigen Nierenleiden im Krankenhaus von Rio Branco/Brasilien.
P. Leven wurde am 23. Juli 1930 in Anrath/Willich in eine kinderreiche
Familie hineingeboren. Sein Weg bei den Spiritanern führte ihn über das
Gymnasium Knechtsteden zum Abitur in Menden/Sauerland; über das Noviziat in Heimbach/Eifel zum phil.-theol. Studium an der Ordenshochschule Knechtsteden. Am1. Mai 1960 erhielt er in der Basilika Knechtsteden die
Priesterweihe. Schon zwei Jahre später ist der Jungpriester auf dem Weg nach Brasilien. Seine „erste Liebe“ wurde die Pfarrei Tarauacá; sie war auch seine
Letzte.
P. Levens Tätigkeiten waren sehr vielseitig: Kaplan, Pfarrer, Ordensoberer,
Schulinspektor, Schreiner, Farmer, Sozialarbeiter, Freund der Kinder.
Seit Jahren hatte P. Leven mit den Nieren zu tun. Die Malariamedikamente im
dichten Urwaldgebiet am Oberlauf des Amazonas taten ihm nicht gut. Nach
kurzer Dialysebehandlung wurde er von seinem Leiden erlöst.
Pater Albert Claus CSSP
|
|
|