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Denkmal für verstorbene Spiritaner
Anlässlich des Jubiläums der Spiritaner wurde für die Brüder und Patres, die nicht ihre letzte Ruhestätte auf dem Knechtstedener Friedhof, sondern in fremder Erde gefunden haben, ein Denkmal errichtet. Über 600 deutsche Spiritaner, die von Knechtsteden ausgezogen sind, fanden ihre letzte Ruhe in den verschiedensten Ländern der Welt. Auf dem Denkmal sind neben den Namen der Verstorbenen auch die Länder genannt, in denen sie begraben wurden. Für Pater Heinz Sand, der das Denkmal entworfen hat, lesen sich die Länder wie exotische Gedichte: Mauritius, Martinique, Trinidat, Haiti, Reunion und Sansibar, Guayana und die grüne Hölle des Amazonas, Senegal, Tansania, Gabun, Kenia, Angola, Kamerun, Kongo, Nigeria und Sierra Leone, Ägypten, Algerien und Südafrika, USA und Kanada. Und wenn da steht: Russland, Polen, Ukraine, Rumänien, Lettland und Jugoslawien, dann heißt das in der Regel, dass dort die 130 Mitbrüder ruhen, die in den beiden Weltkriegen zwangsrekrutiert umgekommen sind. Mit den Orten Donaueschingen, Speyer und Buchen, Broich und Menden, in den die Spiritaner lange Jahre gearbeitet haben und teilweise noch arbeiten, schließt sich der Kreis.
"Da stehen nun ihre Namen auf einem Denkmal, dass wir mal ihrer gedenken", so Pater Sand. Es gibt sicherlich viele, Mitbrüder, Angehörige und Bekannte der Verstorbenen, die diesen Gedanken gerne aufgreifen und nun mit diesem Denkmal auch in Deutschland einen konkreten Ort für ihre Erinnerung haben. Möglich wurde dies auch durch die Hilfe der Firma Bayer Dormagen, namentlich der Ingenieure und Werkstattleiter Ernst Gutmann und Anton Warzecha und ihrer Teams, die das Denkmal aus Korten-Stahl und Bronce nach dem Entwurf von Pater Sand gefertigt haben. |
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