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Projekte der Spiritaner Therapeuten im Urwald Wo es Menschen gibt, gibt es auch Krankheiten und Behinderungen. Der Knechtstedener Pater Dr. Herbert Douteil, der über 20 Jahre am Oberlauf des Amazonas, in der westlichsten Stadt Brasiliens arbeitet, stieß bei seinen Flußreisen immer wieder auf Kranke. Sie alle versorgen konnte er nicht, aber für sie in der Stadt eine Möglichkeit schaffen, wohin Kranke kommen könnten, das wäre die Lösung.
Seit Beginn dieses Jahres kam eine neue Abteilung dazu, ein Projekt für geh-, seh- und hörgeschädigte Kinder von null bis sechs Jahren. Dahinter stand einmal die allgemeine Erkenntnis, Behinderungen möglichst früh anzugehen und zum anderen die durch eine Erhebung gewonnene hohe Zahl behinderter Kinder: über 500 Kinder sind es in nur drei untersuchten Wohnvierteln. Zehn Mütter werden bereits als Physiotherapeutinnen ausgebildet. Eine Ärztin überwacht die Behandlungen. Spezielle Zielsetzungen:
Zusammenspiels von Bewegung, Sehen und Hören Gleichgewichtes der Familie und affektive Kontakte zu entwickeln Ausdrucksfähigkeit In der Regel bleiben die Kinder in ihren Familien.
Ein Klinikaufenthalt ist den meist armen Familien nicht möglich. Gefragt sind Mütter, sie sind die Therapeuten im Urwald. Diese neue kirchliche Sorge um behinderte Kinder bekam den wohlklingenden und kindgemäßen Namen :"Jesuskind von Nazareth". Natürlich kostet dieses neue Werk auch Geld. Nach bisherigen Erfahrungen betragen die monatlichen Unkosten etwa 5000 Reais, was 1700 Euro entspricht: für ärztliche Dienste, Personal, medizinische Materialien, Transport, Ausbildung ehrenamtlicher Kräfte usw. Das Oktoberfest 2003 stellt diese Sorge allen Besuchern vor und bittet um Mithilfe. Spendenkonto: Missionsprokur der Spiritaner Deutsche Bank 24 BLZ 370 700 24 Kto 122 72 71 Verwendungszweck: Pater Herbert Douteil / Oktoberfestprojekt |
![]() Mitarbeiterinnen und ein Koordinator des Projektes "Jesuskind von Nazareth" |
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