Missionshaus Broich

Das Kloster Broich, wie es allgemein von den Leuten genannt wird, hat seine Anfänge im Jahr 1903. Der damalige Provinzial Pater Acker kaufte die ehemalige Pfarrkirche mit Pfarrer- und Küsterwohnung, um im Aachener Land eine Missionsschule zu eröffnen zur Heranbildung von Missionaren.
Die Missionsbegeisterung der Menschen in der Umgebung von Broich war groß. So kam aus dem Aachener Land die größte Zahl an Spiritanermissionaren. Bereits 1910 musste ein größeres Schul- und Internatsgebäude gebaut werden. Nach dem 1. Weltkrieg, trotz Hunger und Not, stieg die Zahl der Schüler auf 160.

Die Nazizeit brachte die Schließung der Schule und des Hauses, das als Unterkunft für Westwallarbeiter und später für russische Zivilgefangene diente.
Gegen Kriegsende wurde Broich ziemlich zerstört, so dass die Spiritaner in den Kellerräumen wohnten.

1948 wurde der Schulbetrieb wieder augenommen. Ab 1967 entstand das Vollgymnasium, das sich im Nordkreis des Aachener Landes zum sehr geschäzten Heilig-Geist-Gymnasium entwickelte.
Die Lehrer heute, einschließlich des Schulleiters, sind Laien, die im Geist der Spiritaner die Schülerinnen und Schüler zu einem christlich-humanistischen Weltbild hinführen.

Die Patres des Missionshauses Broich sind engagiert in der Schulseelsorge und ebenso in der Seelsorge der umgebenden Pfarreien, sowie in der Seelsorge fremdsprachlicher Gruppen.

Luftbild von Schule und Spiritaner-Haus
Heilig-Geist-Gymnasium

Anschrift

Missionshaus der Spiritaner
Broicher Straße 103
52146 Würselen

Tel.: 02405/455854
Fax: 02405/455855

 
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