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NOTEL

Im NOTEL,  der Notschlafstelle für Drogenabhängige, ist die kleine Kapelle spirituelles Zentrum für Mitarbeiter und Gäste.

Ziel ist nicht Bekehrung, sondern als Christen präsent zu sein und aufgrund des Glaubens Hoffnung zu vermitteln.

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Treffen der Spiritaner-Oberen aus den verschiedenen Missionen mit dem Generalrat in Rom

Knapp 55 Delegierte sind seit Sonntag, dem 19. Juni 2016 in Rom zusammengekommen um neben dem gemeinsamen Gebet über die Herausforderungen der Zukunft für die spiritanische Gemeinschaft zu sprechen.

Der Südost-nigerianische Provinzial Peter Agboneme mit  dem Generalassistenten Bede Ukwuije.

Der Südost-nigerianische Provinzial Peter Agboneme mit dem Generalassistenten Bede Ukwuije.

Nur wenige Meter vom Kolosseum entfernt liegt das Exerzitienhaus der Passionisten. An diesem Ort mitten im Zentrum der ewigen Stadt und doch weit vom Stadtlärm und Geräusche, herrscht eine Ruhe, die eine günstige Atmosphäre für Reflexion und Arbeit bietet. Hier findet der diesjährige Erweiterte Generalrat der Spiritaner statt. Knapp 55 Delegierte (Professpiritaner und Assoziierte), Mitglieder des Generalrates, sowie die Funktionäre des Erweiterten Rates nehmen am EGR teil. Begonnen hat der EGR am Sonntag, dem 19. Juni mit einer feierlichen Vesper, die gestaltet war mit Gegenständen und Symbolen, die die Delegierten aus ihren Ordensbezirken mitgebracht haben. Anwesende Delegierte freuten sich, alte Bekannte wiederzusehen und neue Gesichter kennenzulernen. In dieser freudvollen Stimmung begann der EGR. Die Begegnung untereinander wurde fortgesetzt beim Begrüßungsapperitif und anschließenden Abendessen und gemütlichen Ausklang.

Emeka Nzeadibe mit seinen Amtskollegen

Emeka Nzeadibe mit seinen Amtskollegen

Der eigentliche Einstieg in die Sache war am nächsten Tag. Es war der Einkehrtag, der geleitet wurde durch den Generaloberen der Redemptoristen und Präsidenten der Vereinigung höherer Oberen in Rom, P. Michael Brehl. Er gab wichtige Impulse und entfaltete seine Gedanken um das Thema: „spiritanisches Leadership“. P. Brehl ging zunächst auf die Beschlüsse des Generalrates in Bagamoyo ein. Anhand des 21. Kapitels des Johannesevangeliums machte er deutlich, was ein Leader im Sinne des Evangeliums ist. Er ist keiner, der vollkommen ist, sondern jemand, der eine Christuserfahrung gemacht hat und sich seiner Fragilität und Schwachheit wie Petrus bewusst ist. Trotz seiner Schwachheit oder gerade deswegen hat Christus Petrus den Auftrag gegeben, seine Schaffe und Lämmer zu weiden, sich um seine Mitbrüder zu kümmern. Vier Begriffe standen im Vordergrund: Dienst, Autorität, Leitung und Mission. Die Erfahrung des Petrus soll die Delegierten in der Wahrnehmung ihres Dienstes inspirieren.

Die Teilnehmer bei der Eucharistie.

Die Teilnehmer bei der Eucharistie.

Die Delegierten nahmen ihre Arbeit auf nach dem Einkehrtag mit dem Bericht des Generaloberen. Er sprach über die Ziele des Erweiterten Rates, die Wege, die eingeschlagen worden sind seit dem Kapitel in Bagamoyo und die Herausforderungen. Es war eine Zwischenbilanz seiner Amtszeit. Die Themen, die vom Generaloberen angesprochen wurden, sollen die Delegierten in den kommenden Tagen beschäftigen. Die Tage sind umrahmt durch Morgen- und Abendgebet und auch die heilige Messe, die abwechselnd in den drei Sprachen der Kongregation gefeiert wird.

Emeka Nzeadibe, CSSp (Provinzial der Provinz Europa)

Eucharistiefeier

Eucharistiefeier

Fotos: Baba Gaston Temgoua


24.06.2016

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