Suche

Kein Mitleid - sondern Gerechtigkeit!

Nicht allein die Symptome mildern, sondern die Ursachen verändern.

Die Not vieler Menschen ist die Folge von Ungerechtigkeit.

Als Spiritaner engagieren wir uns für gerechtere Strukturen in der Welt.

Pater Hermann-Josef Kney CSSp ist verstorben

Unser Mitbruder ist am 29. Mai 2016 am Tag vor der Vollendung seines 75. Lebensjahres verstorben.

Unser am 29. Mai 2016 verstorbener Mitbruder wurde am 30. Mai 1941 in Speyer als jüngstes von sieben Geschwistern geboren. Seine Eltern waren Gabriel Kney, Schreinermeister, und Maria Katharina, geb. Dasch. Hermann-Josef hat einen Zwillingsbruder Franz Xaver. Eine seiner Schwestern, Schwester Ambrosia, ist Dominikanerin im Kloster St. Magdalena in Speyer. Ein Onkel von ihm war der Spiritanerbruder Remigius Kney, zeitweise Missionar in Kamerun, später in den USA. Die ganze Familie war sehr musikbegabt. Hermann-Josef spielte Klavier, Orgel, Klarinette und Posaune. Auch im Speyerer Domchor wirkte er als Gast mit. Mit zehn Jahren trat er in das Missionskonvikt St. Guido in Speyer ein, wechselte 1956 nach Menden (Sauerland), wo er 1960 die Reifeprüfung bestand. Es folgten das Noviziat und die erste Profess in Heimbach, philosophisch-theologische Studien am Missionspriesterseminar in Knechtsteden. Dort wurde er am 22. Oktober 1966 von Missionsbischof Heinrich Rüth CSSp zum Priester geweiht.

1967 reiste Pater Kney in den Senegal (Westafrika) aus. Von 1968-1970 war er im Erzbistum Yaounde in Kamerun als Religions- und Sportlehrer sowie als Seelsorger tätig.

Nach Deutschland zurückgekehrt widmete er sich der Weiterbildung für Schulmusik und erreichte gute Prädikate. Vorübergehend leitete er Kirchenchöre in Köln-Melaten und in Frechen. 1978 bis 1988 war er Lehrer an der Liebfrauenschule in Köln-Lindenthal für Musik und katholische Religionslehre. 1980 bis 1982 leitete er außerdem den aus Kirchenbesuchern gebildeten gemischten Chor an der Basilika Knechtsteden. 1988 bis 1993 dann setzte er seine Talente am Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen-Broich ein, 1993 – 1994 war er in Köln Provinzsekretär. Danach war er einige Jahre Pfarrer an der Kirche Sankt Aposteln in Köln.

Infolge eines schweren Schlaganfalles, der ihn in seiner Bewegungsfreiheit sehr stark einschränkte, war er zeitweise im Kloster Langwaden und später, pflegebedürftig, in Belgien. Mitte Mai 2016 übersiedelte er nach Knechtsteden. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt in Dormagen starb er, völlig unerwartet, am Tag vor der Vollendung seines 75. Lebensjahres. Am Sonntag, dem 29. Mai, dem Schlusstag des 100. Katholikentags in Leipzig fand man ihn tot: „Seht, da ist der Mensch“ Hermann-Josef Kney.


07.06.2016

zurück...

Bild vergrößern
Hermann-Josef Kney CSSp

Hermann-Josef Kney CSSp