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Kein Mitleid - sondern Gerechtigkeit!

Nicht allein die Symptome mildern, sondern die Ursachen verändern.

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Ausstellung: Eine bewegte Geschichte – Die Glocken von Knechtsteden

Glocken begleiten das gesamte Menschenleben von der Taufe kurz nach der Geburt bis zur Begräbnisfeier. Sie sind besondere Klangkörper. Glocken sind ein Zeichen des Friedens und Gegenstand zahlreicher Dichtungen. Ihre Inschriften enthalten verschlüsselten Botschaften, die Chronogramme. Die Läuteordnung legt fest, wann welche Glocke angeschlagen wird, und was das Geläut bedeutet.
Alle diese Themen veranschaulicht die Ausstellung im Kreuzgang des Klosters Knechtsteden täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Glockenweihe im Kloster Knechtsteden

Glockenweihe 1931: Weihbischof Sträter aus Aachen salbt die Glocken mit heiligen Ölen.

Das Knechtstedener Fünfergeläut wurde vor 85 Jahren in Knechtsteden am Sonntag nach Ostern, dem Weißen Sonntag, eingeweiht.

Spannend ist auch die Geschichte um das Knechtstedener Glockenwunder. Die 1941 von den Nationalsozialisten beschlagnahmten Glocken lagerten auf dem „Glockenfriedhof“ im Hamburger Hafen, um für die deutsche Rüstungsindustrie eingeschmolzen zu werden. Aber den Knechtstedener Patres gelang es nach dem Ende des Krieges ihre Glocken unter den rund 10.000 Glocken wiederzufinden. So kehrten sie neun Jahre später in die Glockenstube der Knechtstedener Basilika zurück.

Die Ausstellung ist ab dem 20. Februar 2016 bis Pfingsten 2016 zu sehen. Der Zugang zu der Ausstellung ist über die Klosterkirche möglich. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Finanzierung der kommenden Ausstellung wird gebeten.


19.02.2016

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Mit Seilzügen und Menschenkraft wurden alle fünf Glocken durch die Öffnung in der Kuppel über dem Altar in die Glockenstube gezogen.

Mit Seilzügen und Menschenkraft wurden alle fünf Glocken durch die Öffnung in der Kuppel über dem Altar in die Glockenstube gezogen.

Nähere Informationen

Pater Konrad Breidenbach
Tel.: 02405 / 455887

Öffnungszeiten:
täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
außer während der Gottesdienstzeiten

Eintritt:
frei. Um eine Spende wird gebeten.

Zugang:
Über die Basilika