Die Herbergssuche (Lk 2, 1—5)


"In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen... So zog auch Josef hinauf nach Bethlehem. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war." Unterwegs und Heimatlos. Nach der vergeblichen Suche nach einem Dach über dem Kopf bleibt für Maria und Josef nur noch die "Notunterkunft", ein Stall. Das Bett für den Neugeborenen ist eine Futterkrippe. "Er war wie Gott, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich" (Phil 2, 6-7).
Die zweite Szene der Weihnachtskrippe macht uns aufmerksam auf das Schicksal, das der Sohn Gottes vom Beginn seines Lebens an auf sich nimmt. Sie erinnert uns an das Schicksal so vieler Menschen, die heute überall auf der Welt ihre Heimat verlassen müssen und kein neues Zuhause finden. Gottes Zelt ist über ihnen ausgespannt! Er gibt allen Menschen Heimat.

Herr, lass uns offen sein für die Not der Menschen unserer Zeit, besonders der Heimat– und Obdachlosen. Lass uns ihnen mit menschlicher Wärme begegnen.



Zur nächsten Szene

3. Die Geburt Jesu

Wir freuen uns auf Sie!
Kloster Knechtsteden
41540 Dormagen







"Die Herbergssuche"


 
  Startseite       Seitenanfang Seite drucken