Ökumenisches Friedensgebet 2008
![]() Jesus Christus, Du gibst uns Dein Gebot geschwisterlicher Liebe. Du öffnest uns darin den Weg des Glücks und des Friedens. Du selber warst solidarisch mit Deinen Jüngern in Bedrängnis (Mt 10,42). Du warst solidarisch mit einem schwachen Kind (Mt 18,5). Du stellst dich auch heute ganz auf die Seite all derer, die gedemütigt und in ihrer Menschenwürde bedroht werden. Stärke uns, Herr, damit durch unseren Dienst Dein heilendes und rettendes Wort alle erreicht, die von Dir besonders geliebt sind: die Armen dieser Welt. Sie haben keine andere Heimat als Dein liebendes Herz, in dem sie sich bergen möchten, um dort für immer etwas von der Fülle des Lebens zu erfahren. Jeden Tag hören wir von Menschen, die die Opfer der Kriege beweinen: Frauen und Männer, Mütter und Väter, Töchter und Söhne. Sie leiden unter dem Tod ihrer Lieben, der Zerstörung ihrer Häuser und dem Verlust ihrer Heimat. Gott unser Vater, schenke ihnen etwas von jener Hoffnung, die Maria erfüllt hat: Um der Gewalt zu entfliehen, wurde sie in Ägypten zur Asylantin. Sie beweinte Deinen Sohn, als er am Kreuz ein Opfer menschlicher Gewalt wurde. In unserem Dienst an Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten, an denen, die Opfer von Gewalt und Vertreibung wurden und an denen, die die Opfer betrauern, gib uns, Herr, die Kraft, nichts anderes zu suchen als Deinen Willen zu tun und am Kommen Deines Reiches mitzuwirken. Denn viele Menschen unserer einen Welt sind verwundet. Mache uns zu guten Samaritern (Lk 10, 25-37), zu Botinnen und Boten Deiner heilenden Liebe. Amen. Quelle und Hinweis auf Aktionen: http://www.missio-aachen.de
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