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Notel

In der Notschlafstelle für obdachlose Drogenabhängige in Köln (NOTEL) erhalten die Gäste jede Nacht eine warme Mahlzeit, eine Dusche, die Möglichkeit, ihre Wäsche waschen zu lassen und ein Bett.

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Unsere Gemeinschaft

Die Spiritaner (Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist und vom Unbefleckten Herzen Mariens) sind eine katholische missionierende Gemeinschaft.

Unsere Wurzeln

Unsere Wurzeln reichen über 300 Jahre zurück, als unser Gründer Claude Francois Poullart des Places in Paris ein Haus kaufte, um jungen Männern aus armen Verhältnissen das Studium zum Priester zu ermöglichen. Nach ihrer Ausbildung sollten die jungen Männer selber in solchen Gebieten arbeiten, für die die Kirche nur schwer Seelsorger findet. Das waren damals die ländlichen Regionen Frankreichs und die überseeischen Besitzungen.

Die Kongregation vom Heiligen Geist wurde 1848 mit der Kongregation vom unbefleckten Herzen Mariens vereint. Deren Gründer, der Konvertit Franz-Maria Paul Libermann, hatte seine Gemeinschaft für die Seelsorge unter den Einheimischen in den Kolonien gegründet. Nach der Vereinigung verlagerte sich der Schwerpunkt unserer Arbeit daher mehr auf die Mission in Übersee.

Spiritaner heute

Bis heute geben die Spiritaner als Missionsorden Zeugnis von der Botschaft des Evangeliums. In über 60 Ländern der Erde leben Spiritaner in internationalen Gemeinschaften das spiritanische Charisma. Kamen die meisten Spiritaner bis Ende des 20. Jahrhunderts aus Europa, so stammt die Mehrzahl der rund 3500 Mitglieder heute aus Afrika und Südamerika.

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Gründer: Claude Francois Poullart des Places  (links), Franz-Maria Paul Libermann (rechts)

Die Ordensgründer:
Claude Francois Poullart des Places (links), Franz-Maria Paul Libermann (rechts)

Anfänge in Deutschland

1863: Die Spiritaner gründen das erste Missionshaus auf deutschem Boden in Kaiserswerth.

1864: Die Spiritaner erwerben die alte Zisterzienserabtei Marienstatt als Missionsschule. Im benachbarten Marienthal wird das Noviziat für die Brüder eingerichtet.

1873: Die Spiritaner werden wie viele andere Orden im Kulturkampf als "Jesuitenverwandte" aus Deutschland verwiesen.

1895: Die Spiritaner kommen nach Deutschland zurück und errichten in der ehemaligen Prämonstratenserabtei Knechtsteden ein Missionshaus.